November-Notizen vom Acker

Dank der Helfer des Mitmach-Samstags und der Sauerkraut-Aktion am 16. November ist nun auch der Weißkohl vom Acker ins Lager oder in die Gärtöpfe gelangt. In den Töpfen wird er nun einige Tage gären, um dann bis ins neue Jahr zu reifen. 210 kg wurden eingemacht. Danke an Dirk für seine Anleitung und nun die Pflege der Töpfe! (und Carmen fürs Foto)

Hauptsächlich Wirsing, Winterporree, Rosen- und Grünkohl stehen noch auf dem Acker. Und ein neues Tor am oberen Acker für einfacheren Zugang – für die Menschen, nicht für die Rehe. Danke, Sjoerd, für Zaunbau und Foto! Der Boden füllt seine Poren mit Wasser auf und ist ansonsten auf Winterruhe eingestellt. Deshalb werden wir mit dem Feierabendjäten, den Mitmach-Montagen und den Mitmach-Samstagen ebenfalls in die Winterpause gehen.

23. November 2019

 

Neues vom Acker im September / Oktober
Mitmach-Samstag am 12. Oktober

Der Herbst ist Erntezeit. In den Folientunneln machen die Sommerkulturen Platz für Feldsalat, Postelein, Spinat und Co. Auf dem Acker wird es deutlich leerer und die Kompostmieten länger. Dank vielen Helfern am Mitmach-Samstag im Oktober sind Sellerie, Rote Beete, Pastinaken und Lagermöhren abgeerntet und im Winterlager gebettet. In den nächsten zwei Wochen werden ihnen Kohlrabi, Rettiche, Herbst- und Kohlrübe folgen. Da der Acker mit ausreichend Regen gesegnet wurde, wird bald die ausgebrachte Gründüngungs-Saat keimen und der Erde einen guten Schutz über den Winter bieten.

21. Oktober 2019

 

Neues vom Acker im August
So gut wie alles ist eingepflanzt, Chinakohl und Knollenfenchel haben ihren Platz auf den Dämmen gefunden, die Bienenfreundin Phacelia ist gesät. Dank der vereinzelten Regenfälle und reichlichen Gießens gedeihen die Pflanzen prächtig, auch das Beikraut. Hier arbeiten wir uns mit den fleißigen Feierabenjäter*innen Stück für Stück durch. Im Gewächshaus werden die Tomaten-, Gurken-, Paprika- und Auberginenpflanzen immer größer. Besonders die Gurken bescheren uns Früchte über Früchte, dafür sind die Tomaten nicht ganz so eifrig dabei wie in den Vorjahren. Die Stangenbohnen haben ein tolles Gerüst bekommen, doch leider hatten die Mäuse ihre Freude daran, fast alle Pflanzenstengen durchzubeißen… auch an die Möhrchen und den Mais machen sie sich ran. Dafür gibt es dieses Jahr kaum Schnecken. Alle Zwiebeln wurden bereits in einer Spontan-Aktion geerntet und lagern gut und trocken auf dem Dachboden
Beim kommenden Mitmach-Samstag wollen wir gemeinsam ordentlich Hacken und Jäten, um unser Gemüse von den Beikräutern zu befreien. Wer ist mit dabei?
– Sa, 7. Sep, 10.00 – 17.00 Uhr, SoLaWi-Acker

Herzliche Grüße! Euer Gartenteam

30. August 2019

 

Ackertagebuch Mai-Juni 2019

Inzwischen sind die ersten, zweiten und dritten Sätze Salat und Kohlrabi schon geerntet. Aufgrund des recht kalten, aber zum Glück nicht zu trockenen Frühjahrs, ging es mit dem Gemüse-Angebot auch nur recht spärlich los. Nun sind wir mitten in der großen Hitze und Trockenheit. Äußerst selten wird man in diesem Jahr einer Schnecke begegnen und wenn ja, wäre es angebracht, voller Mitgefühl zu fragen, wie sie sich denn von der einen Trockenheit zur nächsten retten konnte. Vielleicht gibt es da noch etwas zu lernen!

Ganz anders ist es mit den Erdflöhen. Je wärmer und trockener, desto mehr wird sich auf den Radieschen und Kohlpflanzen getummelt. Sie haben sozusagen gerade Hochsaison. Des einen Freud ist das anderen Leid, daher versuchen wir mittels Bewässerung und Hacken das Ganze etwas auszubalancieren.

Aufgrund der Trockenheit müssen schon vor dem Pflanzen und Säen die Dämme erst einmal bewässert werden. Der Boden ist zu hart, um ihn zu bearbeiten. Wirsing und Grünkohl harren daher noch der Dinge in ihren Saatkisten. Die Salate wollen in dieser Hitze alle gleichzeitig schießen, was von den Gärtnern hier eine besondere Zuwendung mittels zusätzlichen Wassergaben und kühlender Dusche abverlangt. Aber auch sonst ist unser Bewässerungssystem gerade sehr gefordert.

Pfingstcamp

Zum Pfingstcamp waren wir eine schön gemischte, dynamische Gruppe aus nah und fern. Mit zeitweise 20 Erwachsene und 10 Kinder auf dem Acker.

Das Pfingstcamp stieß auf reges Interesse. Foto: SoLaWi Dalborn

Aber nicht nur auf dem Acker. Denn ein Vorhaben war auch, einen Sandkasten für die Kinder im Schatten der Obstbäume zu bauen. Dank einiger Vorarbeit konnte dies auch umgesetzt werden.

Die Folientunnel wurde mit den restlichen Tomaten und vor allen Dingen Gurken bestückt.

Es wurden Dämme vorbereitet für die Radieschensaat. Im Mischkultur-Garten wurden Knollenfenchel und Sommerportulak gepflanzt, Kräuter und Bohnen gesät sowie verschiedene Kulturen gejätet.

Pflanzaktion im Folientunnel und draußen. Fotos: SoLaWi Dalborn

Am Sonntag hat uns das Pflanzen des Porrees und das Jäten der schlecht aufgelaufenen roten Bete voll in Anspruch genommen. Am Ende waren es 1648 Porreepflänzchen und vermutlich ähnlich viele rote Betepflanzen. Und so einige unwegsame Bereiche wurden gesenst.

Da der Diesteldruck in dem Kleegrasteil zu groß ist, hat Biobauer Ulf die gesamte Fläche gemäht. Unser Entspurt an dem Tag war, das entstandene Heu mit den Schubkarren zu unserem Zucchini- und Kürbisfeld zu fahren.

Heuernte auf dem Kleegrasfeld. Foto: SoLaWi Dalborn

Nach getaner Arbeit hat Sabine zu einem Acker,- Wald- und Wiesenspaziergang eingeladen, um die Aufmerksamkeit auf all die vielen kleinen und großen Pflanzen zu lenken, die uns so selbstverständlich umgeben und von denen wir selten Notiz nehmen.

Am Pfingstmontag haben die verbliebenen Camper die Montags-Abholung noch mitvorbereitet.

Und alles zusammen wäre nicht möglich, wenn es nicht auch Menschen gäbe, die sich um unser leibliches Wohl gekümmert hätten. Daher einen besonders großen Dank an sie!

All das Geschaffte möchte auch gefeiert werden. An den Abenden trafen wir uns am Lagerfeuer zu Stockbrot, Crepes und anderen Leckereien, Austausch, Singen und Musikmachen.

Feiern nach getaner Arbeit. Foto: SoLaWi Dalborn
Das Pfingstcamp ist Teil der Ackerbildung, die im Rahmen des Projektes SoLaWi 2.0 durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert wird

Es bleibt viel zu tun

Man könnte meinen, bei so viel Getanem können sich die GärtnerInnen wieder entspannt zurücklehnen. Dem ist bei weitem nicht so! Die nächsten Jungpflanzenfuhren warten darauf, gepflanzt zu werden, abgeerntete Flächen werden für darauffolgende Kulturen vorbereitet. Es wird weiter gejätet, gehackt und gemulcht, gegossen.

Ja – und in den Anzuchtschalen recken sich die Stangenbohnen und suchen nach einem Halt. Daher hat sich ganz kurzfristig ein Bohnenstangenteam gefunden, welches dieser erfolglosen Suche ein Ende gesetzt hat. Achtundreißig Stangen ragen nun für ca. 130 Bohnen gen Himmel.

Mitglieder des Bohnenstangenteams. Foto: SoLaWi Dalborn

Ebenso haben – dank Hella – die Tomaten- und Gurkenpflanzen mittels Schnüren einen Halt bekommen.

Freuen können sich die Mitglieder der SoLaWi Dalborn auf die ersten Möhren und Zucchini im Laufe des Juli.

Euer Gartenteam

1. Juli 2019

 

Ackertagebuch März/ April 2019

In diesem Jahr konzentrieren wir uns im Anbau von Gemüse auf eine kleinere Fläche. Wir sind mit einer kleineren, aktiven Mitgliederzahl ins neue Gartenjahr gestartet. Und wir wollen uns im sich gerade neu bildenden Gartenteam erstmal gut einspielen.

So haben wir nach Ernteaktionen mit Mitgliedern und Gruppe von jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr von Bethel (FSJler) auf der gesamten letztjährigen Fläche Kleegras gesät. Das tut dem Boden gut und wird zudem die Kühe von Bio-Bauer Ulf mit Nahrung und uns mit etwas Mulch-Material versorgen. Alice hat noch einige schöne Exemplare u.a. von Grün- und Braunkohl samt Wurzel gerettet, bevor alles Übrige von Stefan wieder der Erde zugeführt wurde.

In diesem Jahr ist der Ackerteil, auf dem nun zwei Jahre Kleegras stand, umgebrochen worden. Stefan hat sich um die weitere Vorbereitung des Bodens gekümmert. Sogleich wurden an dem zweiten Mitmach-Samstag im März 25 kg Zwiebeln gesteckt. Mit so vielen Händen ging das erstaunlich schnell. Auch das Wurzelgemüse – Pastinaken, Rote Bete, Möhren, Wurzelpetersilie – wurden eingesät.

Währenddessen hatten die Kinder mit Anna und Lea ihre Freude. Später stellten sie sich bei der der Mitmach-Aktion anschließenden Jahreshauptversammlung vor.

Zudem hat uns die Lebensgemeinschaft Dalborn Boden unterhalb des SoLaWi-Ackers zur Verfügung gestellt. Auf diesem werden ab Ende Mai Zucchini und Kürbisse wachsen.

Der stürmische Eberhard hat den kleinen Folientunnel auf dem Gewissen. Am ersten Mitmach-Samstag wurden neben der Ernte auf dem Acker die Überreste der Folie geborgen. In einem Einsatz mit einer weiteren FSJler-Gruppe hat das Gerippe des Folientunnels unter Anleitung von Stefan nun wieder eine Haut bekommen.

Im großen Folientunnel gedeihen Radieschen, verschiedene Kräuter, Salat und Kohlrabi. Die Tomatenpflanzen werden gerade von Claudia getopft und auch sonst streckt das eine oder andere Gemüse schon seine zarten Keimblätter aus der Anzuchterde.

Ein Anzuchts-Gewächshaus nimmt unter den fachkundigen Händen von Sebastian und weiteren Helfern Form an.

Auch auf dem Acker sind die ersten Sätze Salat und Kohlrabi gepflanzt. Weitere Gemüse folgen, seht selbst:

Anbauplan Gartenjahr 2019/ 2020

Link zu den Übersichten im SoLaWi-Planer (PDF, ca. 300 kByte)

Am nächsten Action Learning Abend im Rahmen der AckerBildung wird es um ein sinnvolles Gießen und Jäten gehen – und unter diesem Motto steht die Gartenarbeit im Mai und Juni, z.B. auch beim diesjährigen Pfingstcamp.

Nun freuen wir uns sehr auf Hella, die das Ackerleben maßgeblich be- und anreichern wird.

Euer Gartenteam

17. April 2019

 

Tagebuch Herbst

Es ist nun mild aber doch herbstlich und draußen bereiten sich die
Pflanzen auf den Winterschlaf/die Ruhe oder auch auf das Lager vor.
Wir haben nachts manchmal schon die ersten sanften Fröste.

Bei geeigneter Witterung werden wir die frostempfindlichen Sorten mit Eurer Hilfe ins Lager bringen. Das wird in den nächsten Wochen passieren, kann aber auch Mitte Dezember werden, wenn das Wetter so bleibt wie jetzt. Wir werden uns kurzfristig melden.

Hier wurde und wird in der Zwischenzeit viel vorbereitet, geplant und winterfest gemacht. Die schönen Workshops, das Lager, die Geräte, die letzten Investitionen dieses Jahr, die Suche nach neuen Gärtnern…

Der Acker wird von Schläuchen befreit, abgeräumt, geegt –  die Gewächshäuser wurden mit Eurer Hilfe abgeräumt – vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür!
Die letzten Tomaten reifen bei Katharina in der Wohnung und es wurde neu bepflanzt.

Wenn der Winter und die liebe Sonne es gut mit uns meinen, werden die versuchsweise angebauten Wintersalate wachsen.

Und wir haben ja, wie Ihr alle sicherlich schon erleben durftet, mit dem Abholen des Meiwes-Gemüses angefangen. Auf diese Weise haben wir schon Wunderbares retten können: kleine Möhren, Paprikas (die der Markt grün nicht mehr verkaufen kann), überschüssigen oder kleinen Blumenkohl u.a.

Zum Thema Kompost fanden im September ein Vortrag und ein Action Learning Workshop statt. Am Freitagabend stellten uns Matthias Lang und Claudia Bernkopf von Natur&Design verschiedene Kompost-Modelle vor und erklärten anschaulich, wie ein Kompost funktioniert. Samstag ging es los mit Input von Martin Roth zum Boden, der uns so wunderbar lebendig reich mit Gemüse beschenkt. Wie können wir ihn pflegen und nähren? Das erfuhren wir von Katharina; sie stellte uns ihre Jauche-Experimente vor und schließlich legten wir gemeinsam eine Kompostmiete neben dem Aufgang zu den Gewächshäusern an.

        

Beim Ein-Kochworkshop im Oktober gab uns Julia Reichel einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten des Haltbarmachens. Für unser Mahl ernteten wir gemeinsam Kohl auf dem Acker und bereiteten einen Kohl-Linsen-Eintopf – der war wirklich köstlich! Nach dem leckeren Mittagessen kochten wir einige Gläser davon ein, jede*r konnte sich später eins abholen. Es sind noch ein paar Gläser da, die wir in den Workshops im Winter mittags verspeisen wollen – Ihr könnt euch drauf freuen.

                 

Der nächste Workshop findet am 10. Nov statt – hier könnt Ihr mit Kopf, Herz und Hand erfahren, wie Gemüse winterfest gelagert werden kann.

Wir wünschen euch allen ganz schöne Herbsttage mit Sonne im Herzen

Alice fürs Gartenteam &
Maren fürs Bildungsprogramm

7. November 2018

 

Tagebuch Mai/Juni

Die letzten Maitage und die ersten Juniwochen

Pfingstcamp
am Pfingstcamp wurden die Zucchini und Kürbisse gepflanzt. Sie sind jetzt frohe und wachsende Pflanzen und tragen bereits hübsche Blüten!

Weiterhin wird fleißig Kohl gepflanzt. Auch Sellerie, Lauch und Salate sätzeweise.

Zuckererbsen
Die Zuckererbsen sind reif! Und je nachdem, wie wir es schaffen, gibt es die in der Abholung und jederzeit zum Selbst-Ernten.

Ernte-Fahnen
In Zukunft wird es auch Ernte-Fahnen neben den Gieß – und Jätefahnen geben – diese werden dann blau und gelb sein: so könnt Ihr sehen, was Ihr Euch gerne selbst ernten könnt.

Zwiebeln
Die Zwiebeln werden – wie jedes Jahr – von den Nachbarkräutern eingeholt und von lieben Helferhänden wieder nach und nach befreit: gut die Hälfte ist geschafft-
Wir können hier jede Hilfe gut gebrauchen – kommt einfach vorbei, auch spontan:
die Stelle ist gut sichtbar mit den grünen Unkrautfahnen gekennzeichnet!!!
Ihr braucht hier dicke Handschuhe – es sind viele Disteln dazwischen.

Workshops
Der erste Workshop des Bildungsprogramms „Gießen und Jäten“ hat am letzten Freitag stattgefunden und wurde gut angenommen. Es wird nach und nach mehr davon geben: dabei könnte Ihr Euch mehr und mehr in die Wunderwelt der Gartenpflege vertiefen (weitere Informationen zum Förderprojekt HIER)

Gewächshäuser
Die Gewächshäuser sind so gut wie fertig mit Sommergemüse bepflanzt: alles blüht darin schon und ist wunderschön anzusehen. Kleine Tomaten und Gurken hängen bereits an ihren Mutterpflanzen.
Wir haben, aus Befürchtung vor nochmalig einsetzendem Starkregen in den Häusern Gräben gezogen, damit das Wasser vom Acker nicht die Gewächshäuser schwemmt und alles verdichtet. Außerdem wurde alles schön gemulcht, das haben der Boden und die darin lebenden Lebewesen sehr gerne.

Im Gewächshaus wird bald regelmäßig eine Hilfe willkommen sein: die Tomaten und Gurken können gut und gerne ein-bis zweimal in der Woche entgeizt und hochgeleitet werden. Katharina und Alice können Euch das gerne zeigen: es wird ungefähr jeweils eine Stunde in Anspruch nehmen. Das geht gut an Abenden bei der Abholung an nicht so heißen Tagen.

Kohlacker
Den Kohlacker hat Stefan zusammen mit Helfern gut im Griff: alles wurde gejätet und gehackt und unter dem Schutzvlies wächst es sich gut!

Spitzkohl und Fenchel
Bald sind Spitzkohl und Fenchel reif und auch die ersten Gurken und Zucchini.

Die Bohnen blühen schon und wurden gehäufelt.

Abholcafé
Im Abholcafè wird jeden Freitag ab 15:00 Uhr gepuzzelt. Letzte Woche haben wir zu mehreren Saubohnen ausgepult und Plakate für das Fest im Wasserschloß Reelkirchen gemalt. Tanja hat uns wieder mit herrlichem Kuchen beglückt: vielen Dank dafür!

Wasserschloß Reelkirchen
Beim Sommerfest im Wasserschloß Reelkirchen waren wir mit einem schönen Stand vertreten, den liebevoll Alice, Maren und Katharina gestaltet und der darüber hinaus von Rita, Sven und Carsten betreut wurde. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden! Die Kinder konnten Pflanzen  und Seedballs herstellen: es war ein sehr schönes Fest und die Menschen waren interessiert an unserer Solidarischen Landwirtschaft. Es wurden einige neue Interessenten gewonnen.

   

Es wird viel gegossen und ab und an segnet uns der Himmel mit seiner Nässe…..

DANKE EUCH FÜR ALL DIE HILFE !!!

Euer Gartenteam

19. Juni 2018

 

Tagebuch Mai – Pfingstcamp

Die ersten beiden Maiwochen

Der Acker ist eine Pracht:
alles wächst so hübsch, nachdem es durch Fleiß – diesmal von ganz vielen Helfern –
von Konkurrenzkräutern befreit wurde. Begossen vom Himmel und häufiger des Abends von lieben
Menschenhänden.

Die Gewächshäuser: wie sie in Stunden ihre Besetzung geändert haben und das Sommergemüse Einzug hielt: Tomaten sind gepflanzt, Gurken und Paprikas.

Im Freiland ist der erste  Buschbohnen-Satz im Boden, der gesamte Zuckermais ist gepflanzt und gesät. Freilandgurken sind im Erdreich sowie nochmals hunderte Kohlpflanzen.

Alles so pünktlich und in so einer guter Stimmung: das hatten wir selten und das liegt an unserem wunderbaren, nun großen Gartenteam: Danke Euch allen sehr!!!

Vieles wird von Katharina gemulcht, aufgeräumt ,vorbereitet, ausgesät ,gedüngt, geplant, gejätet. Stefan hat den Boden meisterlich immer wieder für Pflanzung und  Aussaat vorbereitet, hat
gepflanzt, bewässert und ist wie ein Irrer hinter unserer neuen Superfeldwaffe – dem neue Krümler hergelaufen und hat die Dämme wie Laufstege fürs Gemüse vorbereitet.

Alice hat sich um sämtliche Aussaaten gekümmert, hat gepflanzt, immer wieder begossen und gejätet und bei allem Gemüse hat sie auch den Blumen zur Auflockerung und zur Freude aller einen Platz gegeben. Auch die Laufenten werden liebevoll von Alice versorgt, und das mit großem Vergnügen für beide Seiten…!!!

Sarah ist seit Anfang Mai als Minijobberin zu uns dazu gestoßen und hat diese ersten beiden Wochen wie eine von uns Hauptgärtnern mitgewirbelt: Dank ihr sind fast alle Gurken  und Kohlpflanzen gepflanzt, beregnet und mit Schutznetzen zugedeckt und die Rote Beete kann wieder atmen beim Jäten:-),wie sie das genannt hat.

Dank Sebastian, der uns seit Anfang Mai regelmäßig unterstützt, hat die Solawi wieder eine gut sortierte Werkstatt und einen feinen Handwerker, der uns beratend beim Erwerb eines neuen Pumpen und Bewässerungssystems beisteht.
Für den Laufentenzaun hat er ein Tor gebaut, so dass der Zugang jetzt leicht und unbeschwert ist. Auch hat er Zäune repariert, eine Draußen-Spüle für die Mitglieder gebaut und bald soll es auch noch mehr schöne Sitzgelegenheiten geben.

Ein weiterer Acker-Engel:-) ist Bianca, die jeden Mittwoch freiwillig fleißig überall hilft, wo es grad brennt.

DANKE auch an Euch Mitglieder, die Ihr mehr und mehr zum Unterstützen kommt – das ist sehr hilfreich!!!

Abholcafé:
Die Stimmung bei den ersten beiden Abholcafé-Nachmittagen war gelöst und fröhlich. Wir haben zunächst gemeinsam das Café eingerichtet und dann Gießwimpel (rot) und Unkrautwimpel (grün) für den Acker produziert. Es fand viel Austausch statt, wir haben lecker mitgebrachten Kuchen gegessen (Danke besonders an Tanja für den superleckeren Erdbeerkuchen) und wir bekamen viel Zuspruch, weiterzumachen und das haben wir auch vor!
Kommt immer gerne freitags vorbei – bald dürften auch die ersten kleineren Gartentätigkeiten anstehen (Erbsenpulen, Saatgut gewinnen) – da sind viele Hände der Arbeit schnelles Ende…

Pfingstcamp vom 19. – 21.Mai

 

Die Sonne war uns hold und wir haben zweieinhalb wunderbare Tage miteinander verbracht!

Es wurde viel gelacht, gegessen, getanzt, viel gearbeitet. Zur Stärkung haben wir im neuen Abholcafé gemeinsam gefrühstückt, in der Kulturkneipe leckeres Mittagessen gemampft, auf der Apfelwiese unser Nachmittags-Picknick veranstaltet und es uns am abendlichen Feuer in gelöster Stimmung kulinarisch und musikalisch gutgehen lassen. Wir haben erzählt, miteinander geteilt und viel Spaß zusammen gehabt.

Am Samstag gab’s einen kleinen Workshop „Jäten und Gießen“ von Katharina – somit waren alle gut ins Thema eingeführt und konnten sich in professioneller Handhabung ausprobieren.

Dank eines wunderbaren Helfer–Teams haben wir ganz viel auf dem Acker vorangebracht:

Station 1) ehemaliger Apfelbaum-Platz
An dem Platz, an dem im Herbst der Apfelbaum Namens ´Freiherr von Berlepsch` stand und von einem Herbststurm niedergestreckt wurde, wird (wenn die Saat aufgeht) eine Weide für Hummeln und Bienen entstehen. Dafür wurde – bewaffnet mit Spaten Dung- und Rollhacke – die noch etwas kraterhafte Fläche erst von Jutta dann von Carsten und Katharina im Schweiße ihrer Angesichter ausgeglichen und soweit es ging etwas gelockert. Es wurde Hummelweide (eine Gründüngermischung u.a. bestehend aus verschiedenen Leguminosen) eingesät und das ganze wurde dann mit der Rollhacke eingearbeitet. Auf dem Weg zur nächsten Station hatte jeder die Möglichkeit, seinen Fußabdruck dort noch zu hinterlassen, für einen guten Bodenschluss des Saatguts und um es den Vögeln nicht ganz so einfach zu machen.

   

Station 2) großes Gewächshaus:
Sabine und Lioba haben im Schweiße ihres Angesichts die Tomaten gepflanzt und die Schnüre befestigt – Sauna gratis! – die Tomaten dürfen sich nun fröhlich entwickeln…

Station 3) hinter dem kleinen Gewächshaus:
Thorsten und Peter haben die schweren, nicht benötigten Metallschienen und T-Stücke vom überwuchernden Unkraut befreit und sorgsam aufeinander gestapelt – jetzt kann man wieder sorglos zugreifen…

Station 4) kleines Gewächshaus:
Anet hat die Erde gelockert und mit Dinkelspreu bedeckt – nun wird’s hoffentlich weniger Beikraut geben…

Station 5) rechts neben dem großen Gewächshaus:
Silvia, Sabine, Jutta und Anet haben die rote Beete, den Fenchel, die Erbsen, den Dill und den Mangold vom Beikraut befreit – nun bekommt alles wieder Luft…

Station 6) unterer Acker 1:
Jutta, Sabine und Holger sowie Waldemar und Svenja haben die Pastinaken gejätet – jetzt können sie unbehelligt wachsen…

Station 7) unterer Acker 2:
Jutta, Lioba und Katharina haben rote und gelbe Beete vom Unkraut befreit – sie strecken schon ihre Köpfchen in die Luft…

    

Station 8) Oberer Acker 1:
Hier haben sich ausdauernd Stefan, Thomas, Steffi, Thorsten, Andrea und Sabine und auch Maren und Friedrich mit dem Pflanzen von Kürbis und Zucchini erfreut und ihnen auch die entsprechenden Bewässerungsschläuche verlegt, die von Stefan liebevoll geflickt wurden – nun ist auch Kürbis und Zucchini für den späten Sommer in Aussicht…

Station 9) Oberer Acker 2:
Steffi und Carsten haben sich dem Rotkohl und dem Wirsing gewidmet, viel Mist und Dünger aufgebracht und die Setzlinge mit einem schützenden Vlies versehen. Auch dieses Herbstgemüse darf nun sprießen…

Station 10) Oberer Acker 3:
Thorsten und Peter hatten ihre wahre Freude daran, die Rollhacken auszuprobieren und haben sie erstmal geliefert – nun werden sie repariert; doch das Unkraut ist besiegt und die Hummelweide kann gesät werden…

Station 11) überall, wo was wächst:
Lioba und Katharina, Stefan, Rüdiger und Anet haben abends das Gießen übernommen – wir hoffen auf Regen…

Das Gemüse ist in unserer Achtung sehr gestiegen und auch die Arbeit der Gärtner*innen: welch‘ Wissen, welche Mühe und auch welche Freude steckt in jeder einzelnen Pflanze, die dort oben auf unserem Acker gedeiht!
Wir haben alle viel Einblick gewonnen in die Arbeit auf dem Feld, haben viel über das Gemüse und die Wildkräuter gelernt und haben noch mehr als vorher schon eine Wertschätzung für die verschiedensten Kulturen gewonnen!

Viele Tiere haben unser Treiben beäugt an diesem Wochenende:
Allen vorn Lucie, die Hündin von Steffi und Thomas, die immer und überall dabei war. Die Laufenten haben sich immer wieder laut quakend von ihrem Sonnenplätzchen in den Schatten verzogen, die Schafe haben mit ihrem – noch immer zarten Blöken – unser Tun begleitet, die Hühner und der Hahn haben uns geweckt und an die verstreichende Zeit erinnert und die dösenden Katzen haben sich von unserem umtriebigen Verhalten nicht stören lassen. Der Milan, die Nilgänse, die Amseln und all die vielen kleinen Vögel haben uns ihr Lied gesungen.

 

Tausend Dank an Euch alle, die Ihr dabei ward und geholfen habt !!!!!

Katharina und Anet
für das SoLaWi-Team

25. Mai 2018

 

Tagebuch April

Die ersten jungen Salate sind da!

Nach und nach pflanzen wir die Tomaten…

Im Freiland wird fortlaufend fleißig gehackt und gejätet und sehr viel gegossen – die Maisonne macht uns Freude – aber auch viel Arbeit…

Der Lauch ist in der Erde – juhu! Und auch viele Kohlpflanzen!

       

Unsere neuen Nachbarn – Ihr könnt sie auf dem Weg zum Acker hoch nicht verfehlen – sind vier junge Schafe, die nun fleißig das Gras auf den Wiesen abknabbern. Es ist eine Freude, sie hier zu haben. Das Bild oben soll als Vorgeschmack dienen…

Zu unserer bisherigen Dreiergruppe von Laufenten ist noch ein Päärchen dazugekommen: die Gruppe ist nun also fünfköpfig und sie scheinen sich alle gut zu verstehen und glücklich zu sein – wir sind es auf alle Fälle: es ist ein Vergnügen, gemeinsam mit ihnen auf dem Acker zu sein und zu beobachten, wie sie die Schnecken suchen und sichtbar genießen.

Im Gewächshaus gab es einen unliebsamen Gast: wahrscheinlich war es ein Bisam, der auf den Tischen dort sein Unwesen getrieben hat. Nun müssen wir manches nochmal aussäen: vor allem Mais und Gurken.

Stefan hat mit dem Trecker die Reihen gehäufelt, was das übrige Hacken sehr erleichtert.

Und die Zwiebeln sind fürs Erste vom Unkraut befreit.

Das der kürzere Bericht der letzten Wochen:

Wir freuen uns auf Euch im Abholcafè, das an diesem Freitag startet und auch auf Eure Besuche beim Pfingstcamp vom 19. – 21.Mai, auf das wir auch schon sehr gespannt sind.

 

Alice

8. Mai 2018

 

Tagebuch März/April

Was im März und April geschah…

Wieder sind Wochen vergangen, in denen viel passiert ist und Ihr zahlreich dabei ward!
Wie schön das ist… Danke Euch!

Das Gewächshaus wurde Ende März noch aufgebaut mit vielen von Euch und nun wohnen darin die ersten Sätze Salat und Kohlrabi. Mit der Sonne wächst nun alles so, wie es uns Freude macht!

                    

Bodenvorbereitung:
Stefan und Ulf haben an dem einzig dafür geeigneten Tag im April unseren Boden wunderbar vorbereitet. Hübsche Dämme wurden gezogen und mit Eurer Hilfe wurden sie dann feinkrümelig geharkt und mit Gemüsesaaten eingesät.

So liegen bereits in der Erde: Radieschen, Spinat, Rote Beete, Pastinaken und Petersilienwurzel.

Zwiebeln und Bohnen:
In einer schönen Zwiebelaktion haben wir 40 Kilo (!) Steckzwiebeln in den Boden bekommen.
Sie strecken schon ihre grünen Fühler heraus.

Die dicken Bohnen schauen schon verstohlen aus dem sich erwärmenden Boden, und auch die Zuckererbsen (oh, wie lieb ich sie) sind schon kleine Pflanzenkinder.

Unsere zwei ersten Laufis sind da!
Die indischen Laufenten sollen uns als neues Modell helfen, die Schnecken einzudämmen, denen unser Salat insbesondere auch sehr gut zu schmecken schien. Schneckenkorn wollen wir gänzlich absetzen. [Schneckenkorn nebenbei zu benutzen, wäre für unsere Enten auch tödlich].
Mal schauen: es scheint ein eher Schneckenarmes Jahr zu werden….

Sebastian hat unseren Laufenten ein hübsches Heim gebaut und sie laufen nun bereits – nach einigen eher schüchternen Tagen der Eingewöhnung – frei auf dem Acker herum. Jeden Tag wagen sie sich ein bisschen weiter auf Erkundungstour. Auch haben sie jetzt ein chiques Swimmingpool hinter dem Gewächshaus, das sie bereits erobert haben.

Momentan muss man noch über den Zaun klettern, der immer aufrecht stehen muss – wir basteln an einer anderen Lösung: ein Tor wird bald eingebaut.

Mitmachwochenende „Säen und Pflanzen“:


                

Unter genauer Beobachtung der Laufenten wurden die Dämme zum Pflanzen und Säen vorbereitet. Der gepflanzte Kohl und Salat steht gut auf dem Acker und die Sämereien freuen sich auf Sonne und den nächsten Regen…
Im großen Gewächshaus sind die Schnüre für die Sommerfrüchte [Tomaten, Paprika, Gurken] gespannt und im Abholraum wurde begonnen, zu weißeln.
Des Weiteren wurden die ersten Kulturen gehackt und die Zwiebeln, die durch die vorwitzigen Vögel aus der Erde gepickt wurden, wurden wieder zurückgesteckt.

Vielen Dank für Eure großartige Hilfe!!!!

 

Abholcafé
Ab 11. Mai soll es wieder freitags nachmittags ein Abholcafé geben. Rita und Anet wollen es wieder ins Leben rufen. Darauf freuen wir uns schon alle! Es wird kurz vorher dazu noch eine Information an Euch verschickt.

Die Vorbereitungen für das Pfingstcamp sind angelaufen und wir freuen uns schon jetzt auf schöne gemeinsame Tage. Die Einladung dafür ist auf den Weg gebracht und erreicht Euch diese Tage…

Herzliche vorsommerliche Grüße,

Alice

20. April 2018