Sommergrüße und Bitten vom Gartenteam

Die große Urlaubszeit ist heran gerückt und sicher nutzen die einen oder anderen von Euch die Gelegenheit, sich in andere Gefilde zu begeben. Wir möchten Euch daran erinnern uns bitte bescheid zu geben, wenn Ihr auf Euren Gemüseanteil in einer bestimmten Woche verzichtet. Denn dann müssen wir den Anteil auch nicht ernten!

Ja, auch wir Gärtner/innen werden die kommenden zwei Monate abwechselnd im Urlaub sein. Um so mehr freuen sich die verbleibenden Gärtner/innen auf Eure Unterstützung, denn die Arbeit wird ja deswegen nicht weniger auf dem Acker. Montags und Freitags sind in dieser Zeit die besten Tage für Eure Mithilfe, da i.d.R. jemand vor Ort ist. Ansonsten unbedingt 24 h vorher anmelden unter: gartenteam at solawi-dalborn.de!

Die Bohnenernte ist besoners langwierig und vom Gartenteam nicht leistbar. Deshalb bitten wir Euch, wann immer Ihr könnt Diese auf dem Acker (bei den gelben Fähnchen) zu ernten und dann abgedeckt in die Abholung zu stellen. Beim ernten recht behutsam mit den Pflanzen umgehen, da sie schnell brechen oder aus der Erde gezogen werden können.

Wir hatten ein wunderbares, tatkräftiges Mitmachwochenende mit viel Freude und Austausch beim Jäten, Säen und Pflanzen. Herzlichen Dank Euch lieben Helfern!!! Der nächste Mitmachtag wird Samstag, der 18.08.18 sein. Wir freuen uns schon jetzt drauf!

Sommerliche Grüße und eine schöne, stärkende Urlaubszeit

aus dem Gartenteam

Katharina

17. Juli 2018

 

Das SoLaWi-Bildungsprogramm ist am Start

Den Gemüsegarten fit halten – sinnvoll gießen, gekonnt jäten. So lautet der erste Workshop unseres neuen Bildungsprogramms, das aus Mitteln der Nationalen Klimaschutz-Initiative (NKI) gefördert wird. Denn die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft betreiben und unsere Ernährung gestalten, hat sehr viel zu tun mit dem aktuell stattfindenden Klimawandel. Wie die Zusammenhänge aussehen und was wir dagegen tun können, das erfahren Sie / das erfahrt Ihr im Rahmen der kommenden Workshops und in Kürze auch auf dieser Webseite.

Herzlich willkommen, schaut gerne bei uns vorbei – digital oder persönlich (auch gerne beim wöchentlich stattfindenden Abhol-Café).

5. Juni 2018

 

Regelmäßige Hilfe; Feierabendjäten; Gießteam

Es gibt jetzt drei praktische Möglichkeiten, sich in die SoLaWi einzubringen:
a) regelmäßiges Helfen, b) Feierabendjäten und c) Gießteam-Verstärkung

a) Wir vom Gartenteam haben festgestellt, dass es uns eine große Hilfe ist, wenn es Menschen gibt, die regelmäßg zum Helfen auf den Acker kommen können. (Sei es z.B. jeden Montag zur Abholung oder jeden ersten Freitag im Monat oder jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat…). Die für dieses regelmäßige Helfen angebotenen Wochentage und Zeiten sind Montag 11-13.00 sowie 14-20.00 sowie Dienstag, Donnerstag und Freitag 9-13.00 und 14-20.00 (natürlich nicht notwendigerweise die ganze Zeit). Um 13.00 ist Mittagstisch. Es gibt einen Plan, in den Ihr Euch für bestimmte Tage und Zeiten eintragen bzw. uns die Info zukommen lassen könnt. Ihr findet ihn HIER und in der Abholung.

b) Eine gute Gelegenheit für Ausgleich und Abwechslung zum Arbeitsalltag für Euch und auch damit uns die Beikräuter nicht über den Kopf wachsen, hier eine herzliche  Einladung zum „Feierabendjäten“. Und zwar über die bisherigen Mitmachzeiten hinaus,  jeden Montag zwischen 16.30 und 19.00 Uhr. Ein/e Gärtner/in ist in der Regel dabei. Für die, die keiner näheren Anleitung beim jäten bedürfen, gibt es nun grüne Fähnchen. Diese markieren die Reihen oder Beete , die als nächstes gehackt und gejätet werden müssen. (Die roten Fähnchen sind für das Gießteam.)

c) Wir suchen noch zwei bis vier Personen für die Verstärkung unseres Gießteams. Bitte meldet Euch beim Gartenteam (gartenteam at solawi-dalborn.de).

Terminvorschau

Es gibt weitere Termine für die nächsten Mitmachwochenenden und zwar am 23./24. Juni und 07./08. Juli. (am 07.07.findet außerdem die vorgezogene Mitgliederversammlung statt). Hierzu wird es auch noch gesonderte Einladungen geben.

Last but not least möchten wir schon mal auf den Abendworkshop rund um´s Thema Gießen und Jäten hinweisen, der am 15. Juni statt findet. Genauere Informationen HIER.

Ganz herzliche Grüße aus dem Gartenteam

Katharina

1. Juni 2018

 

Abholung ab sofort wöchentlich!

Der Mai ist da, es wächst und gedeiht! Wir haben jetzt so viel Frisches, dass wir ab sofort wieder auf  wöchentliche Abholung umsteigen. Also – für Montagsabholer gibts jetzt wieder jeden Montag, für Freitagsabholer dito am Freitag und für Bielefelder wie immer Donnerstags das leckere Dalborner Gemüse. Guten Appetit!

6. Mai 2018

 

Mithelfen

Liebe Mitglieder*innen der SoLaWi Dalborn,

wir freuen uns auf Unterstützung von Euch!
In der Abholung haben wir nun einen Wochenplan, aus dem Ihr sehen könnt, wann Ihr mithelfen könnt…


zum Vergrößern bitte einmal auf das Bild klicken

Montags und Donnerstags von 11:00 – 17:00 Uhr
und Freitags von 11:00 – 18:00 Uhr
Sowie einmal im Monat an einem Wochenende:
dieser Termin wird Euch am Ende des Vormonats per mail bekanntgegeben und Ihr findet ihn auch auf der Website.

Für Mithelfer steht an der kleinen Tafel links am Eingang der Abholung, was es zu tun gibt.
Alice, Katharina und Stefan findet Ihr dann auf dem Acker, wenn sie Euch nicht direkt begegnen.

Bitte meldet Euch spätestens am Abend, bevor Ihr kommen wollt, per mail an:
gartenteam at solawi-dalborn.de, damit wir uns darauf einstellen können.

Für ganz kurz Entschlossene:
bitte schreibt eine sms an Stefan, bevor Ihr Euch auf den Weg macht.
Stefan mobil: 0157 – 717 30 863

WIR FREUEN UNS AUF EUCH UND LUSTIGE STUNDEN AUF DEM ACKER !!!

Alice, Katharina und Stefan

 

16. März 2018

 

Sommerfest-Bericht in der LZ

Es gab einen sehr schönen Bericht über unser SoLaWi-Sommerfest 2016 in der Lippischen Landeszeitung vom 26. August. Aber lest selbst, indem Ihr folgenden Scan anklickt:

sommerfest16

23. September 2016

 

Kräuterspaziergang mit Andrea im Mai 2015

Kräuter-Wanderung mit Andreaxx-

Angeregt von einem Beitrag zum Thema „Saure-Gurken-Zeit“ auf einer Mitgliederversammlung wollten wir das schon sprießende essbare Grün in unserer direkten Umgebung kennenlernen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen 20 Mitglieder in den Genuss eines Kräuterspazierganges mit vielen Infos rund um die Heilwirkung vieler als Unkraut betrachteter Wildkräuter.

Zwischendurch gab es zur Stärkung Kräuterbowle und leckeren Gierschkuchen und Gierschquiche – unser neuestes „Unkrautvernichtungsmittel“ 😉

Weitere leckere Rezepte wie Brennessel-Spinat oder Ideen für Pesto wurden ausgetauscht – bald auch hier auf der Seite unter der noch zu erstellenden Rubrik Rezepte.

 

30. April 2015

 

Blick zurück und nach vorn

Das Gartenjahr 2014 aus Sicht unserer Gärtnerinnen

Der späte und nasse Frühling lässt uns Gärtner und Gärtnerinnen Geduld üben. Anfang April, als Alice aus Bielefeld unser Team vervollständigt, können wir endlich anfangen, den Acker vorzubereiten, sie bringt das gute Wetter mit. Im klitzekleinen Gewächshaus, dessen Folie von Rainer geflickt und von Lukas und Paul, unseren beiden Praktikanten vorbereitet wurde, kommen die ersten Eichblattsalate und Radieschen. Feld- und Wintersalate, die unter Folie bei einem Freund in Detmold angebaut wurden, bereichern neben zugekauften Produkten von den Biolandhöfen Martin Meiwes und Rainer Baade unsere Abholung. Die Kaltblutpferde Katinka und Rita sind für die Bodenbearbeitung zuständig, geführt von Florian und Chris mit der kleinen Marit auf Mamas Rücken. Bald können wir mit Hilfe von unseren Mitgärtnern und Mitgärtnerinnen, den aktiven Mitgliedern der SoLaWi, den ersten Kohlrabi, Freilandsalat und Porree pflanzen. Mairübchen, Spinat und Freilandradieschen werden ausgesät, Zwiebeln gesteckt, viele fröhliche Kinder helfen mit. Wir dürfen wieder Rhabarber in Cappel ernten. Gleichzeitig sammeln wir auch für die Bielefelder wilde Kräuter; dabei wird mindestens einer der Abholer von den Brennnesseln böse gestochen und wir schicken in den folgenden Wochen einen Handschuh als Schutzmaßnahme mit.

17089923861_31c0cb3157_o(zum Ansehen in hoher Auflösung bitte auf das Bild klicken)

Am 1. Mai treffen wir uns im MitgärtnerInnenkreis – die Schnecken haben uns überfallen und müssen eimerweise vom Acker getragen werden. In den folgenden Wochen und Monaten bedrohen sie unsere Pflanzungen, manchmal kommen wir nicht gegen sie an, auch wenn wir in den frühen Morgen- und späten Abendstunden regelmäßig auf die Jagd gehen. Sellerie-, Brokkoli-, Spitz- und andere Kohlpflanzen kommen in den Boden, dann überfallen uns die Rehe und laben sich am Mais und Zuckerhutsalat, anschließend die Mäuse, die von den Möhren und den Rote Beten im Laufe der Saison 25 % verputzen. Carlo und Morle, unsere beiden Katzen kommen nicht mit dem Fangen der Nager hinterher, auch wenn sie dabei dick und rund werden. Blumenkohl und Kohlrabi sind unsere Sorgenkinder, manches landet auf dem Kompost. Aber auch viele Erfolge sind zu verzeichnen: wir ernten im späten Frühling und im Laufe des Sommers herrlichen Spinat, zahlreiche Salatköpfe, Mairübchen, Spitzkohl, Porree, leckerste grüne und lila Bohnen, Brokkoli, Lauch, Mangold, Zucchinis und so vieles mehr.

Es gelingt uns, 80 Mitglieder gut zu versorgen, immer wieder wird ein kleiner Teil davon auf dem Acker aktiv. Einer von ihnen, William hat so viel Freude am Pflanzen, Hacken und Ernten, dass er schließlich für Monate bei uns in Dalborn bleibt und ein gärtnerisches Praktikum absolviert. Unterstützung finden wir auch aus dem fernen Asien: Zwei junge Männer aus Japan kommen nacheinander als freiwillige Helfer auf den Hof. Wir sind durch die internationale Organisation Wwoof vernetzt, später kommen auch junge Menschen aus England, Holland und Deutschland zu uns.

Der Herbst belohnt uns mit einer reichen Ernte: u.a. Schubkarren voller Kohl, Kürbis, Porree, Steckrüben und Salatköpfe. Florian organisiert tolle Mitmachernteaktionen, seine kleine Tochter ist unsere allerbeste Qualitätsmanagerin, das Grünzeug wird in den Mund gesteckt und ihren Geschmackstests unterzogen; Möhren, Rote Bete, Kartoffeln und schließlich Pastinaken kommen aus dem von den Mäusen durchlöcherten Boden. Die jungen Erdäpfel schmecken köstlich und rot-weiße Bete bereichern schon rein optisch unseren Mittagstisch. Später ernten wir knackig frischen Grünkohl, die Tage werden kürzer, langsam geht ein segenreiches Gärtnerjahr mit 35 verschiedenen Kulturen zu Ende. Mit Abschluss der Saison werden uns leider Chris und Florian mit Marit und den Kaltblutpferden verlassen, sie haben nun andere Pläne. Wir danken ihnen von Herzen für ihren umfangreichen Einsatz für die Solidarische Landwirtschaft Dalborn und werden sie in Zukunft sehr vermissen.

(Zum Anschauen weiterer Fotos hier klicken.)

Erwartungen an das Gartenjahr 2015/16

Wenn alles gut geht, die Population unserer tierischen Mitlebewesen nicht überhand nimmt, die Pflanzkrankheiten im gewissen Rahmen bleiben und das Wetter einigermaßen mitspielt, werden wir im Laufe des Jahres folgendes ernten:

Im Frühjahr: Salate, Spinat, Mairübchen, Kohlrabi, Wildkräuter, Rhabarber.

Im Sommer: Salate, Fenchel, Kohlrabi, Möhren, Spitzkohl, Brokkoli, Lauch, Zucchini, Buschbohnen, Rote Bete, Mangold, Zuckermais, Tomaten.

Im Herbst: Salate, Spinat, Sellerie, Buschbohnen, Wirsing, Spitzkohl, Weißkohl, Brokkoli, Kartoffeln, Kürbisse, Rote Bete, Zwiebeln, Lauch, Steckrüben.

Im Winter, z.T. auch eingelagert: Feldsalat, Kürbisse, Kartoffeln, Rote Bete, Pastinaken, Steckrüben, Möhren, Winterrettich, Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl. Uns allen eine gesunde, gesellige und wohlschmeckende Gartensaison!

Alice und Karen vom Gartenteam
(verfasst für die Jahreshauptversammlung am 21.3.2015)

7. April 2015

 

Mit Lagergemüse durch den Winter

Im Winter wächst auf unserem Acker wenig frisches Gemüse. Bis jetzt gibt es noch Grünkohl, Kopfkohle (vor allem Rotkohl), Rosenkohl, Lauch und kleinere Mengen anderer Gemüse (z.B. Fenchel, Zuckerhutsalat). Alle anderen Gemüse, die ihr in der Abholung findet, kommen aus dem Lager. Wie kommen wir damit durch den Winter?

Manch einer kann es sich vielleicht schlecht vorstellen, nur mit heimischem Gemüse den Winter zu überstehen. Ich fragte mich letztes Jahr auch, ob ich nicht manchmal Lust haben würde auf etwas Leckeres, Knackiges aus dem Gemüseregal des Bioladens oder Supermarkts. Ich war mir sogar ziemlich sicher, dass ich dann gerne mal auf solches Gemüse zurückgreifen würde.

Zu meinem Erstaunen blieb der Heißhunger aus und der Zukauf gering. Ich konnte mich ganz gut daran gewöhnen, mit der Ernte vom heimischen Acker auszukommen. Auch von anderen Mitgliedern hörte ich Ähnliches. Es ist ja überhaupt nicht verwerflich, sich was Leckeres aus dem Laden zu gönnen! Aber so attraktiv wie vor meiner SoLaWi-Zeit erscheint mir das an dunklen Wintertagen unter Neonlicht ausgestellte, etwas labberige Grünzeug im Laden gar nicht mehr. Vor allem finde ich dieses Gemüse viel weniger attraktiv, wenn ich auf die Herkunftsländer schaue. Äpfel aus Südeuropa und Kürbisse aus Argentinien – ich spüre in mich hinein und finde, dass ich gar nicht mehr so einen wahnsinnigen Appetit darauf habe. So dringend brauchst Du das jetzt auch nicht, sagt eine innere Stimme. Dabei bin ich wirklich kein Verfechter von Selbstkasteiung – ich entdecke jedoch, dass sich meine Einstellung zum Gemüse gewandelt hat, seit ich es selbst mit anbaue. Was ich früher für ewig langweilige winterliche Kohlköpfe hielt, ist nun ein Fest auf dem Teller. Manch einem von Euch mag es ähnlich gehen…?

moehrenernte

Regional, saisonal, biologisch, aus Umwelt- und Klimaschutzgründen sinnvoll – kann das denn überhaupt noch lecker sein? Na klar – wenn man sich nichts entsagt und viel abwechselt. Im Lager halten sich im Winter z.B. Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, rote Beten, Knollensellerie, Kopfkohle (Weiß-, Rotkohl, Wirsing), Zuckerhutsalat, Radicchio-Salat, Kürbisse, Äpfel (bei der SoLaWi gibt es einen Teil des hier Genannten). Weiterhin sind getrocknete Hülsenfrüchte und z.B. Sauerkraut natürlich auch im Winter zu haben. Frisch kann man Feldsalat aus der Region erhalten. Im aktuellen SoLaWi-Rundbrief gibt es einige spannende Herbstrezepte (Seite 8, Download hier).

Beim Thema Gemüselager muss gesagt werden, dass die Bedingungen bei unserer SoLaWi noch nicht optimal sind. Unser kleiner Kühlraum fasst bei weitem nicht alles Gemüse. Möhren, Beten, Pastinaken, Steckrüben und Kartoffeln lagern darum hauptsächlich im alten Kuhstall, also im Abholraum, in Säcken, Kisten oder Sand. Die Temperaturen waren jedoch die letzte Zeit recht hoch, und wir werden sehen müssen, wie lange sich alles hält. Kartoffeln und Steckrüben sind nun schon fast leer. Wir hoffen trotzdem, dass wir Euch noch einen großen Teil des Winters mit Lagergemüse beliefern können!

Verfasst von Chris Trierweiler

Dieser Artikel und viele weitere finden sich im November-Rundbrief der SoLaWi. Zum direkten Download geht’s hier hier (2,6 MB, wird im neuen Tab geöffnet).

8. Dezember 2014

 

Der SoLaWi-Garten im November 2014

Im herbstlichen Nieselregen schlummert der Dalborner SoLaWi-Garten noch nicht im Dornröschenschlaf. „Er grünt nicht nur zur Sommerszeit“ – auch jetzt noch wachsen Salate und Kohl, die frisch in Eure Küchen wandern. Jetzt wird auch schon fürs nächste Jahr geplant!

Wie ist die aktuelle Lage auf unserem Acker? Gehen wir einmal in Gedanken von West nach Ost durch den Garten: Die Fläche, auf der unsere köstlichen Kartoffeln wuchsen (die trotz Kartoffelkäfern, Krautfäule und Mäusefraß zahlreich waren), schlummert tatsächlich schon einen Winterschlaf. Bedeckt soll sie dabei von Wicken und Phacelia werden, um sie vor Unbilden der Witterung (und in Folge Erosion) zu schützen. Diese Pflanzen wurden nach der Bodenbearbeitung mit unseren Pferden und Ulfs Traktor im Oktober gesät und sind derhalben noch recht klein. Als nächstes treffen wir auf Feldsalat, der ausgesät bzw. ausgepflanzt wurde (Jungpflanzen von der Lebenshilfe Bega). Allerdings wächst dieser langsam und mühsam bei der kühlen Witterung. Auch gibt es noch leckere, knallgrüne Zuckerhutsalate, die leider durch Fraß von Rehen etwas mitgenommen sind. Der Mangold leuchtet, wie sein Name „bright lights“ schon sagt, in knalligem Rot und Gelb mit ein paar verbliebenen Dahlien um die Wette.

mangold

Die Pastinaken sind in diesem Jahr wieder prächtig groß gewachsen, jedoch blieben auch sie nicht von der Mäuseexplosion verschont und müssen nun eingelagert werden. Würden die kleinen Nager die großen Wurzeln nicht so gerne verzehren, könnten die Pastinaken auch über Winter auf dem Acker bleiben. Rote und rot-weiße Beten wurden bereits eingelagert. Auch die Möhren sind bereits komplett eingelagert, da Beten und Möhren massiv von den Mäusen attackiert wurden. Die Beten-Fläche haben wir mit den Pferden bearbeitet, so dass die Erntereste etwas untergegraben wurden und nun von den Regenwürmern zu Humus verarbeitet werden sollen. Der Blühstreifen schmückt sich noch etwas mit Herbstblumen wie Chrysanthemen und Phacelia, die Kerne der Sonnenblumen dienen den Vögeln des Feldes als Futter. Auf dem östlichen Teil des Ackers steht das Gemüse noch voll im Saft: riesige Grünkohlpalmen, Rosenkohlstängel und Köpfe von Blumenkohl, Rotkohl und Wirsing. Lauch gibt es noch, der jedoch von der Lauchfliege geplagt ist. Das kleine separate Kürbis- und Maisstück südlich des Netzwerkgartens ist bereits komplett abgeerntet. Die Kürbisse findet Ihr noch in der Abholung.

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Neu ist, dass im nächsten Jahr die Kartoffeln auf ca. 2000 qm außerhalb des Zaunes angebaut werden, nämlich auf der Fläche hinter dem jetzigen SoLaWi-Acker. Die Fläche gehört, wie der jetzige Acker, zum Bioland-Hof von Ulf Allhoff-Cramer aus Altenkamp. Dieses Jahr baute er dort leckeren Dinkel an, den Ihr momentan in der Abholung kaufen könnt. Nächstes Jahr wächst dort Roggen, neben den SoLaWi-Kartoffeln. Vielleicht gibt es in absehbarer Zeit die Option, aus dem Dinkel gebackenes Brot zu kaufen, welches Hubert vom Lindenhof im „Alten Jäger“ backen möchte. Geplant ist
weiterhin, einen Folientunnel aufzubauen, um früh im Jahr Salat anbauen zu können und spät im Jahr z.B. Feldsalat oder Winterpostelein, sowie weitere Gemüse, die lieber drinnen wachsen. Bogen für den Tunnel hat die SoLaWi bereits erworben und ein Team um Biobauern Ulf und Gärtnerin Alice hat diesen in Blomberg abgebaut und abgeholt. Nun liegen die Bauteile auf dem SoLaWi-Hof bereit und warten auf den Aufbau. Eventuell wird zu gegebenem Zeitpunkt dazu eine Mitgliederaktion stattfinden.

Verfasst von Chris Trierweiler Mitte November 2014

rotbet

3. Dezember 2014