Was uns bewegt

Für lange Zeit waren Menschen mit dem Land verbunden, das sie ernährt hat. Für die meisten Menschen in den Industrienationen ist diese Verbindung heute zusammengebrochen. Wir können fast nicht mehr nachvollziehen, wo unsere Nahrung herkommt, unter welchen Bedingungen sie produziert wird und was darin enthalten ist. Die zahlreichen Lebensmittelskandale sind eine logische Folge dieser Fehlentwicklung. Wir möchten wieder mehr Verantwortung und Bestimmung über unsere Ernährung bekommen und dafür regionale Wirtschaftskreisläufe aufbauen. Wir möchten mit dieser Lebensweise unseren solidarischen Beitrag leisten für den Umweltschutz, die nachkommenden Generationen und für die Menschen in den ärmeren Ländern, aus denen bislang große Teile unserer Nahrungs- und Futtermittel stammen.

Unsere Solidarische Landwirtschaft ist ein Gemein­­schaftsprojekt, wo sich Alt und Jung, Menschen aus der Stadt und vom Land engagieren und auf diese Weise wieder mehr Leben ins Dorf bringen. Wir verstehen uns nicht als Betrieb, der Gemüse-Abo-Kisten vertreibt. Ein ­„SoLaWi-Anteil“ steht daher auch nicht für eine feste ­Gemüsemenge, sondern für die Teilhabe am Gesamtprojekt ­– am Acker, am Saatgut, an der Finanzierung der Gärtner/innen und natürlich an der Ernte.

Die Solidarische Landwirtschaft ist eine von mehreren Möglichkeiten, um bäuerliche Strukturen zu ­unterstützen und gesunde Lebensmittel zu beziehen. Abo-Gemüse-Kisten, Hofläden oder Marktstände, die von vielen Bio-Höfen der Region angeboten ­werden, sind ebenso wichtige Angebote, die es zu nutzen gilt! Nur dann haben regionale Bio-Betriebe eine Chance.

Solidarische Landwirtschaft Dalborn, Hauptstrasse 22, 32825 Blomberg-Dalborn