Mithelfen

Liebe Mitglieder*innen der SoLaWi Dalborn,

wir freuen uns auf Unterstützung von Euch!
In der Abholung haben wir nun einen Wochenplan, aus dem Ihr sehen könnt, wann Ihr mithelfen könnt…


zum Vergrößern bitte einmal auf das Bild klicken

Montags und Donnerstags von 11:00 – 17:00 Uhr
und Freitags von 11:00 – 18:00 Uhr
Sowie einmal im Monat an einem Wochenende:
dieser Termin wird Euch am Ende des Vormonats per mail bekanntgegeben und Ihr findet ihn auch auf der Website.

Für Mithelfer steht an der kleinen Tafel links am Eingang der Abholung, was es zu tun gibt.
Alice, Katharina und Stefan findet Ihr dann auf dem Acker, wenn sie Euch nicht direkt begegnen.

Bitte meldet Euch spätestens am Abend, bevor Ihr kommen wollt, per mail an:
gartenteam at solawi-dalborn.de, damit wir uns darauf einstellen können.

Für ganz kurz Entschlossene:
bitte schreibt eine sms an Stefan, bevor Ihr Euch auf den Weg macht.
Stefan mobil: 0157 – 717 30 863

WIR FREUEN UNS AUF EUCH UND LUSTIGE STUNDEN AUF DEM ACKER !!!

Alice, Katharina und Stefan

 

16. März 2018

 

Sommerfest-Bericht in der LZ

Es gab einen sehr schönen Bericht über unser SoLaWi-Sommerfest 2016 in der Lippischen Landeszeitung vom 26. August. Aber lest selbst, indem Ihr folgenden Scan anklickt:

sommerfest16

23. September 2016

 

Kräuterspaziergang mit Andrea im Mai 2015

Kräuter-Wanderung mit Andreaxx-

Angeregt von einem Beitrag zum Thema „Saure-Gurken-Zeit“ auf einer Mitgliederversammlung wollten wir das schon sprießende essbare Grün in unserer direkten Umgebung kennenlernen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen 20 Mitglieder in den Genuss eines Kräuterspazierganges mit vielen Infos rund um die Heilwirkung vieler als Unkraut betrachteter Wildkräuter.

Zwischendurch gab es zur Stärkung Kräuterbowle und leckeren Gierschkuchen und Gierschquiche – unser neuestes „Unkrautvernichtungsmittel“ 😉

Weitere leckere Rezepte wie Brennessel-Spinat oder Ideen für Pesto wurden ausgetauscht – bald auch hier auf der Seite unter der noch zu erstellenden Rubrik Rezepte.

 

30. April 2015

 

Blick zurück und nach vorn

Das Gartenjahr 2014 aus Sicht unserer Gärtnerinnen

Der späte und nasse Frühling lässt uns Gärtner und Gärtnerinnen Geduld üben. Anfang April, als Alice aus Bielefeld unser Team vervollständigt, können wir endlich anfangen, den Acker vorzubereiten, sie bringt das gute Wetter mit. Im klitzekleinen Gewächshaus, dessen Folie von Rainer geflickt und von Lukas und Paul, unseren beiden Praktikanten vorbereitet wurde, kommen die ersten Eichblattsalate und Radieschen. Feld- und Wintersalate, die unter Folie bei einem Freund in Detmold angebaut wurden, bereichern neben zugekauften Produkten von den Biolandhöfen Martin Meiwes und Rainer Baade unsere Abholung. Die Kaltblutpferde Katinka und Rita sind für die Bodenbearbeitung zuständig, geführt von Florian und Chris mit der kleinen Marit auf Mamas Rücken. Bald können wir mit Hilfe von unseren Mitgärtnern und Mitgärtnerinnen, den aktiven Mitgliedern der SoLaWi, den ersten Kohlrabi, Freilandsalat und Porree pflanzen. Mairübchen, Spinat und Freilandradieschen werden ausgesät, Zwiebeln gesteckt, viele fröhliche Kinder helfen mit. Wir dürfen wieder Rhabarber in Cappel ernten. Gleichzeitig sammeln wir auch für die Bielefelder wilde Kräuter; dabei wird mindestens einer der Abholer von den Brennnesseln böse gestochen und wir schicken in den folgenden Wochen einen Handschuh als Schutzmaßnahme mit.

17089923861_31c0cb3157_o(zum Ansehen in hoher Auflösung bitte auf das Bild klicken)

Am 1. Mai treffen wir uns im MitgärtnerInnenkreis – die Schnecken haben uns überfallen und müssen eimerweise vom Acker getragen werden. In den folgenden Wochen und Monaten bedrohen sie unsere Pflanzungen, manchmal kommen wir nicht gegen sie an, auch wenn wir in den frühen Morgen- und späten Abendstunden regelmäßig auf die Jagd gehen. Sellerie-, Brokkoli-, Spitz- und andere Kohlpflanzen kommen in den Boden, dann überfallen uns die Rehe und laben sich am Mais und Zuckerhutsalat, anschließend die Mäuse, die von den Möhren und den Rote Beten im Laufe der Saison 25 % verputzen. Carlo und Morle, unsere beiden Katzen kommen nicht mit dem Fangen der Nager hinterher, auch wenn sie dabei dick und rund werden. Blumenkohl und Kohlrabi sind unsere Sorgenkinder, manches landet auf dem Kompost. Aber auch viele Erfolge sind zu verzeichnen: wir ernten im späten Frühling und im Laufe des Sommers herrlichen Spinat, zahlreiche Salatköpfe, Mairübchen, Spitzkohl, Porree, leckerste grüne und lila Bohnen, Brokkoli, Lauch, Mangold, Zucchinis und so vieles mehr.

Es gelingt uns, 80 Mitglieder gut zu versorgen, immer wieder wird ein kleiner Teil davon auf dem Acker aktiv. Einer von ihnen, William hat so viel Freude am Pflanzen, Hacken und Ernten, dass er schließlich für Monate bei uns in Dalborn bleibt und ein gärtnerisches Praktikum absolviert. Unterstützung finden wir auch aus dem fernen Asien: Zwei junge Männer aus Japan kommen nacheinander als freiwillige Helfer auf den Hof. Wir sind durch die internationale Organisation Wwoof vernetzt, später kommen auch junge Menschen aus England, Holland und Deutschland zu uns.

Der Herbst belohnt uns mit einer reichen Ernte: u.a. Schubkarren voller Kohl, Kürbis, Porree, Steckrüben und Salatköpfe. Florian organisiert tolle Mitmachernteaktionen, seine kleine Tochter ist unsere allerbeste Qualitätsmanagerin, das Grünzeug wird in den Mund gesteckt und ihren Geschmackstests unterzogen; Möhren, Rote Bete, Kartoffeln und schließlich Pastinaken kommen aus dem von den Mäusen durchlöcherten Boden. Die jungen Erdäpfel schmecken köstlich und rot-weiße Bete bereichern schon rein optisch unseren Mittagstisch. Später ernten wir knackig frischen Grünkohl, die Tage werden kürzer, langsam geht ein segenreiches Gärtnerjahr mit 35 verschiedenen Kulturen zu Ende. Mit Abschluss der Saison werden uns leider Chris und Florian mit Marit und den Kaltblutpferden verlassen, sie haben nun andere Pläne. Wir danken ihnen von Herzen für ihren umfangreichen Einsatz für die Solidarische Landwirtschaft Dalborn und werden sie in Zukunft sehr vermissen.

(Zum Anschauen weiterer Fotos hier klicken.)

Erwartungen an das Gartenjahr 2015/16

Wenn alles gut geht, die Population unserer tierischen Mitlebewesen nicht überhand nimmt, die Pflanzkrankheiten im gewissen Rahmen bleiben und das Wetter einigermaßen mitspielt, werden wir im Laufe des Jahres folgendes ernten:

Im Frühjahr: Salate, Spinat, Mairübchen, Kohlrabi, Wildkräuter, Rhabarber.

Im Sommer: Salate, Fenchel, Kohlrabi, Möhren, Spitzkohl, Brokkoli, Lauch, Zucchini, Buschbohnen, Rote Bete, Mangold, Zuckermais, Tomaten.

Im Herbst: Salate, Spinat, Sellerie, Buschbohnen, Wirsing, Spitzkohl, Weißkohl, Brokkoli, Kartoffeln, Kürbisse, Rote Bete, Zwiebeln, Lauch, Steckrüben.

Im Winter, z.T. auch eingelagert: Feldsalat, Kürbisse, Kartoffeln, Rote Bete, Pastinaken, Steckrüben, Möhren, Winterrettich, Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl. Uns allen eine gesunde, gesellige und wohlschmeckende Gartensaison!

Alice und Karen vom Gartenteam
(verfasst für die Jahreshauptversammlung am 21.3.2015)

7. April 2015

 

Mit Lagergemüse durch den Winter

Im Winter wächst auf unserem Acker wenig frisches Gemüse. Bis jetzt gibt es noch Grünkohl, Kopfkohle (vor allem Rotkohl), Rosenkohl, Lauch und kleinere Mengen anderer Gemüse (z.B. Fenchel, Zuckerhutsalat). Alle anderen Gemüse, die ihr in der Abholung findet, kommen aus dem Lager. Wie kommen wir damit durch den Winter?

Manch einer kann es sich vielleicht schlecht vorstellen, nur mit heimischem Gemüse den Winter zu überstehen. Ich fragte mich letztes Jahr auch, ob ich nicht manchmal Lust haben würde auf etwas Leckeres, Knackiges aus dem Gemüseregal des Bioladens oder Supermarkts. Ich war mir sogar ziemlich sicher, dass ich dann gerne mal auf solches Gemüse zurückgreifen würde.

Zu meinem Erstaunen blieb der Heißhunger aus und der Zukauf gering. Ich konnte mich ganz gut daran gewöhnen, mit der Ernte vom heimischen Acker auszukommen. Auch von anderen Mitgliedern hörte ich Ähnliches. Es ist ja überhaupt nicht verwerflich, sich was Leckeres aus dem Laden zu gönnen! Aber so attraktiv wie vor meiner SoLaWi-Zeit erscheint mir das an dunklen Wintertagen unter Neonlicht ausgestellte, etwas labberige Grünzeug im Laden gar nicht mehr. Vor allem finde ich dieses Gemüse viel weniger attraktiv, wenn ich auf die Herkunftsländer schaue. Äpfel aus Südeuropa und Kürbisse aus Argentinien – ich spüre in mich hinein und finde, dass ich gar nicht mehr so einen wahnsinnigen Appetit darauf habe. So dringend brauchst Du das jetzt auch nicht, sagt eine innere Stimme. Dabei bin ich wirklich kein Verfechter von Selbstkasteiung – ich entdecke jedoch, dass sich meine Einstellung zum Gemüse gewandelt hat, seit ich es selbst mit anbaue. Was ich früher für ewig langweilige winterliche Kohlköpfe hielt, ist nun ein Fest auf dem Teller. Manch einem von Euch mag es ähnlich gehen…?

moehrenernte

Regional, saisonal, biologisch, aus Umwelt- und Klimaschutzgründen sinnvoll – kann das denn überhaupt noch lecker sein? Na klar – wenn man sich nichts entsagt und viel abwechselt. Im Lager halten sich im Winter z.B. Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, rote Beten, Knollensellerie, Kopfkohle (Weiß-, Rotkohl, Wirsing), Zuckerhutsalat, Radicchio-Salat, Kürbisse, Äpfel (bei der SoLaWi gibt es einen Teil des hier Genannten). Weiterhin sind getrocknete Hülsenfrüchte und z.B. Sauerkraut natürlich auch im Winter zu haben. Frisch kann man Feldsalat aus der Region erhalten. Im aktuellen SoLaWi-Rundbrief gibt es einige spannende Herbstrezepte (Seite 8, Download hier).

Beim Thema Gemüselager muss gesagt werden, dass die Bedingungen bei unserer SoLaWi noch nicht optimal sind. Unser kleiner Kühlraum fasst bei weitem nicht alles Gemüse. Möhren, Beten, Pastinaken, Steckrüben und Kartoffeln lagern darum hauptsächlich im alten Kuhstall, also im Abholraum, in Säcken, Kisten oder Sand. Die Temperaturen waren jedoch die letzte Zeit recht hoch, und wir werden sehen müssen, wie lange sich alles hält. Kartoffeln und Steckrüben sind nun schon fast leer. Wir hoffen trotzdem, dass wir Euch noch einen großen Teil des Winters mit Lagergemüse beliefern können!

Verfasst von Chris Trierweiler

Dieser Artikel und viele weitere finden sich im November-Rundbrief der SoLaWi. Zum direkten Download geht’s hier hier (2,6 MB, wird im neuen Tab geöffnet).

8. Dezember 2014

 

Der SoLaWi-Garten im November 2014

Im herbstlichen Nieselregen schlummert der Dalborner SoLaWi-Garten noch nicht im Dornröschenschlaf. „Er grünt nicht nur zur Sommerszeit“ – auch jetzt noch wachsen Salate und Kohl, die frisch in Eure Küchen wandern. Jetzt wird auch schon fürs nächste Jahr geplant!

Wie ist die aktuelle Lage auf unserem Acker? Gehen wir einmal in Gedanken von West nach Ost durch den Garten: Die Fläche, auf der unsere köstlichen Kartoffeln wuchsen (die trotz Kartoffelkäfern, Krautfäule und Mäusefraß zahlreich waren), schlummert tatsächlich schon einen Winterschlaf. Bedeckt soll sie dabei von Wicken und Phacelia werden, um sie vor Unbilden der Witterung (und in Folge Erosion) zu schützen. Diese Pflanzen wurden nach der Bodenbearbeitung mit unseren Pferden und Ulfs Traktor im Oktober gesät und sind derhalben noch recht klein. Als nächstes treffen wir auf Feldsalat, der ausgesät bzw. ausgepflanzt wurde (Jungpflanzen von der Lebenshilfe Bega). Allerdings wächst dieser langsam und mühsam bei der kühlen Witterung. Auch gibt es noch leckere, knallgrüne Zuckerhutsalate, die leider durch Fraß von Rehen etwas mitgenommen sind. Der Mangold leuchtet, wie sein Name „bright lights“ schon sagt, in knalligem Rot und Gelb mit ein paar verbliebenen Dahlien um die Wette.

mangold

Die Pastinaken sind in diesem Jahr wieder prächtig groß gewachsen, jedoch blieben auch sie nicht von der Mäuseexplosion verschont und müssen nun eingelagert werden. Würden die kleinen Nager die großen Wurzeln nicht so gerne verzehren, könnten die Pastinaken auch über Winter auf dem Acker bleiben. Rote und rot-weiße Beten wurden bereits eingelagert. Auch die Möhren sind bereits komplett eingelagert, da Beten und Möhren massiv von den Mäusen attackiert wurden. Die Beten-Fläche haben wir mit den Pferden bearbeitet, so dass die Erntereste etwas untergegraben wurden und nun von den Regenwürmern zu Humus verarbeitet werden sollen. Der Blühstreifen schmückt sich noch etwas mit Herbstblumen wie Chrysanthemen und Phacelia, die Kerne der Sonnenblumen dienen den Vögeln des Feldes als Futter. Auf dem östlichen Teil des Ackers steht das Gemüse noch voll im Saft: riesige Grünkohlpalmen, Rosenkohlstängel und Köpfe von Blumenkohl, Rotkohl und Wirsing. Lauch gibt es noch, der jedoch von der Lauchfliege geplagt ist. Das kleine separate Kürbis- und Maisstück südlich des Netzwerkgartens ist bereits komplett abgeerntet. Die Kürbisse findet Ihr noch in der Abholung.

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Neu ist, dass im nächsten Jahr die Kartoffeln auf ca. 2000 qm außerhalb des Zaunes angebaut werden, nämlich auf der Fläche hinter dem jetzigen SoLaWi-Acker. Die Fläche gehört, wie der jetzige Acker, zum Bioland-Hof von Ulf Allhoff-Cramer aus Altenkamp. Dieses Jahr baute er dort leckeren Dinkel an, den Ihr momentan in der Abholung kaufen könnt. Nächstes Jahr wächst dort Roggen, neben den SoLaWi-Kartoffeln. Vielleicht gibt es in absehbarer Zeit die Option, aus dem Dinkel gebackenes Brot zu kaufen, welches Hubert vom Lindenhof im „Alten Jäger“ backen möchte. Geplant ist
weiterhin, einen Folientunnel aufzubauen, um früh im Jahr Salat anbauen zu können und spät im Jahr z.B. Feldsalat oder Winterpostelein, sowie weitere Gemüse, die lieber drinnen wachsen. Bogen für den Tunnel hat die SoLaWi bereits erworben und ein Team um Biobauern Ulf und Gärtnerin Alice hat diesen in Blomberg abgebaut und abgeholt. Nun liegen die Bauteile auf dem SoLaWi-Hof bereit und warten auf den Aufbau. Eventuell wird zu gegebenem Zeitpunkt dazu eine Mitgliederaktion stattfinden.

Verfasst von Chris Trierweiler Mitte November 2014

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3. Dezember 2014

 

SoLaWi-Impressionen September 2014

Jetzt sind die Möhren, Steckrüben und ein Großteil der Kartoffeln geerntet. Auch unsere freiwilligen Helfer aus England und sogar aus Japan haben dazu beigetragen.

Am letzten Samstag war wieder Mitmachaktion auf dem Hof. Um 12 Uhr haben wir, viele Mitglieder, Freunde und Gärtner der Solidarischen Landwirtschaft Dalborn unser Zusammentreffen mit dem Gemüseputzen für die nächste Woche begonnen, anschließend schmeckte das Mittagessen (Möhren-Steckrüben-Eintopf) in der Sonne.

Um 14 Uhr trafen weitere Aktive ein, eine emsige Familie aus Bielefeld reiste mit der Oma zur Kinderbetreuung an. Jetzt ernteten wir zahlreiche Feldfrüchte auf dem Acker, Katinka und Rita, unsere beiden Kaltblutpferde, wurden diesmal dafür leider nicht eingespannt, weil der Boden immer noch zu nass war. Im alten Kuhstall richtete Gärtner Florian das Winterlager weiter ein. Später stärkten wir uns mit eindrucksvollen, selbstgezauberten Kuchenspenden und tauschten uns in der Mitgliederversammlung über Themen wie das zukünftige Abholcafé, den Aufbau unseres neuen Foliengewächshauses, die Vorbereitung des Erntedankfestes und weitere Mitmachaktionen aus.

Teilweise haben die Kulturen unter den zahlreichen Schnecken und Mäusen gelitten, aber der Acker beeindruckt uns alle in seiner Vielfalt und Fülle. Dem Rosen- und Grünkohl kann man buchstäblich beim Wachsen zusehen, die Dahlien, Sonnen- und Ringelblumen leuchten im Altweibersommer.

Karen Wüllenweber

23. September 2014

 

Schafe in Dalborn …

… sowie tierische und pflanzliche Fasern. Im Obsthof der SoLaWi in Dalborn könnt Ihr demnächst wieder ein paar Schafe antreffen: wie kommt das? Die SoLaWi Schaf-AG entfaltet Aktivitäten – Mitstreiter /innen, auch für Verarbeitung tierischer und pflanzlicher Fasern, gesucht…

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Zu (gemeinsamer) Selbstversorgung gehört für mich Tierhaltung. Schon als Kind träumte ich von einem Bauernhof mit vielen Tieren – wie so viele Kinder es tun. Die wenigsten können oder möchten das im späteren Leben realisieren. Ich schon – die Möglichkeiten sind gegeben und den Umgang mit Tieren finde ich immer noch wundervoll. Mir wurde im letzten Jahr klar, dass Schafe die vielfältigsten Produkte aller Nutztiere liefern: Fleisch, Milch, Felle, Wolle – und sie sind tolle Rasenmäher! Im Umgang mit diesen Tieren merkte ich, wie individuell die Schafpersönlichkeiten sind: tollpatschig, frech, kühn, lieb, stur, skeptisch, verschmust… Dieses Jahr war es Zeit für meine ersten eigenen Schafe, die nun zusammen mit Ulfs auf dem Bergwiesenhof und teilweise in Dalborn stehen. Unsere Schafe werden biologisch (Bioland zertifiziert) und so artgerecht wie möglich gehalten. Dies bedeutet Weidehaltung, also mit Bio-Gras als Futter, und im Winter wenn nötig Stallhaltung mit Bio-Heu als Futter. Einmal täglich bringe ich den Schafen etwas Bio-Hafer, deshalb sind sie so zahm und kontaktfreudig Menschen gegenüber.

Für dieses Frühjahr hatte ich das Melken dreier Schafe mit muttergebundener Lammhaltung angedacht. Leider konnte ich nur eins anstelle von zwei Milchschafen erwerben, und Ulfs Mutterschaf bekam schon vor dem Start des Melkens eine Euterentzündung. Nicht genug Milch für Käseproduktion: gerade mal etwas für den Eigenbedarf, Liefern an SoLaWi-Mitglieder (als Zukauf-Option, wie z.B. momentan Huberts Honig) war erstmal nicht drin. Fleisch gibt es dieses Jahr nur relativ wenig, da wir die meisten Schafe behalten. Wenn unser Schaffleisch wieder in Ulfs Hofladen zu haben ist, schicken wir gerne eine Benachrichtigung über den Mailverteiler. Die SoLaWi-Obstwiese muss vor der Fallobstsaison dringend nochmal ge“mäh“t werden. Die Schafe Sabine, Celia und Butzi könnt Ihr dabei demnächst wieder im SoLaWi-Obsthof beobachten. Sie freuen sich über Menschen, die sie streicheln. Aber bitte Vorsicht am Stromzaun!

Wer sich auch für Schafe begeistert und mitmachen möchte, meldet sich bitte bei Chris (persönlich oder über info at solawi-dalborn.de). Dies gilt auch für Interessierte an handwerklicher Wollverarbeitung! Die (Bio-)Wolle unserer Schafe habe ich dieses Jahr komplett mit der Hand mit einer Schafschere geschoren. Die Wolle wasche ich in Regenwasser, kämme und spinne sie mit der Hand. Ans Filzen habe ich mich bisher noch nicht herangewagt. Vielleicht schön für eine gemeinsame Aktion?
Und für die Freunde pflanzlicher Fasern anstelle von Wolle: Ich habe gerade etwas Lein von unserem Acker geerntet und in Garben und Hocken zum Nachreifen aufgestellt. Alles sehr experimentell – wer gerne mit experimentieren möchte beim Lein rösten, riffeln, brechen, schwingen, hecheln, spinnen und weben… meldet sich auch bitte bei mir!

Chris Trierweiler (geschrieben für den August-Rundbrief)

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13. September 2014

 

Pferdearbeit bei der SoLaWi 2014

Im Winter haben Florian und Chris‘ Bemühungen bei der Pferdearbeit nicht stillgestanden, davon pflücken wir nun die Früchte…

Letztes Jahr zu Beginn des Gartenjahres waren die Kaltblutdamen Rita (niederländisches Zugpferd, Braunschimmel, 10) und Katinka (Rheinisch-Deutsches Kaltblut, braun, 8) noch ziemlich unerfahren bei der Gartenarbeit. Jede Handlung haben wir im letzten Gartenjahr wieder und wieder mit den Pferden praktiziert, und immer war es sofort ernst: alles musste klappen, denn das Gemüse musste gehackt und gehäufelt werden, die Kartoffeln mussten gerodet werden… Wir waren froh, dass wir alles so gut schafften. Im Winter haben wir nicht die Hände in den Schoß gelegt, sondern die Pferde beim Bäume Ziehen und vor allem Kutsche Fahren (mit einer gebraucht erworbenen Sportkutsche) auf Disziplin und Gemütsruhe hin trainiert. Inzwischen sind die beiden recht „cool“, so wie man sich das für eine Arbeitspferd wünscht. Auch gehen sie prima als Zweispänner und haben als „Team“ unseren Acker gepflügt. Jetzt, wo das Unkraut sprießt, und Hacken und Häufeln des Gemüses regelmäßig ansteht, sind beide schon ganz schön routiniert – eine tolle Leistung von den Fräuleins „Stur“ (Katinka) und „Zickig“ (Rita).

SoFest15-Chris mit Rita (zum Vergrößern aufs Bild klicken)

Letztes Jahr stellte sich bereits die Frage, wie die Kartoffeln aus dem Boden kommen sollten. Zum Glück machte Mitglied Willi einen pferdegezogenen Kartoffelroder (Schleuderradroder), den wir als Leihgabe aus dem Nachbardorf haben, wieder flott. Rita und Katinka waren aber als Gespann noch nicht erfahren genug, ihn zu ziehen. Der Schleuderroder unterschneidet den Kartoffeldamm und schleudert, wie der Name schon sagt, die Kartoffeln mitsamt Erde zur Seite, wo man sie dann aufsammeln kann. Der Lärm des Roders und die umherfliegenden Kartoffeln stellen große Anforderungen an die Unerschrockenheit der Pferde. Letztes Jahr kam deshalb der geliehene erfahrene Wallach Hörbe zusammen mit Katinka zum Einsatz, um den Großteil unserer Kartoffeln zu ernten.

Dieses Jahr standen unsere Ladies allein vor der Aufgabe. Sjoerd vom Lindenhof hatte auf dem Speicher noch alte Pferdegeräte entdeckt, und Florian machte einen schönen alten Rodepflug (Karrenpflug mit Rodeschar) wieder fit! Nachdem wir den
Pflug auf Nachbars Stoppelacker richtig eingestellt hatten, überzeugte das Resultat dennoch nicht. Die herausgepflügten Kartoffeln wurden beim Pflügen z.T. schon wieder mit Erde bedeckt. Also wurde der monsterhafte Schleuder-Roder wieder mobilisiert. Mit Hilfe von Jürgen aus Bad Meinberg rodeten Florian und Chris mit den beiden Dicken kürzlich die erste Reihe – die Pferde blieben cool und wir sind sehr zufrieden! Obwohl die Routine noch verbesserungsfähig ist, kann man die beiden Pferde nun prinzipiell für alle Arbeiten einsetzen.

Chris Trierweiler (geschrieben für den August-Rundbrief)

DSCF1087 KopieChris und Florian mit Katinka bei der Arbeit

13. September 2014

 

Ein Jahr SoLaWi Dalborn

Karen Wüllenweber vom Gartenteam blickt zurück auf die ereignisreiche erste Gartensaison

Wir schreiben das Jahr 2013: Nach einem langen Winter können wir SoLaWi-Gärtner Ende April die ersten Jung­pflanzen (Salate, Kohlrabi, Fenchel, Sellerie, Porree, Kohl) und die Steckzwiebeln setzen. Auch die ersten Saaten (Radieschen, Porree, Salate) kommen in den Boden des ein Hektar großen Ackers. Wir kaufen Kartoffeln vom Biolandhof Baade dazu, damit unsere Mitglieder schon mal ihre Erntekörbe füllen können. Die Kaltblüter Katinka und Rita werden eingespannt, um uns auf dem Acker zu helfen.

Mit den neuen Mitgärtnern, unseren SoLaWi-Mitgliedern, werden 350 kg Kartoffeln (Sorten: Marabell, Nicola und Ditta) gelegt. Groß und klein, alt und jung sind emsig beschäftigt. Anfang Mai kommt die neue Handsämaschine zum Einsatz. Kulturen wie Mangold, Rote Bete, Pastinaken, Essbare Chrysanthemen, Möhren und Steckrüben kommen in den Boden. Ringel- und Studentenblumen dienen als Mischkultur. Die Mitgärtner säen Buschbohnen und Leinsamen, die später wundervoll hellblau blühen werden.

Wegen der anhaltenden Trockenheit haben die Zucchinis und die Kürbisse beim Keimen Probleme. Wir schleppen bis in den späten Abend Gießkannen mit Wasser auf den Acker, die Bewässerungstechnik ist noch nicht perfekt. Anfang Juni ist es dann endlich soweit: große Büschel von Radieschen, verschiedene Salate und Stielmus sind erntereif und werden freudig unter den SoLaWis verteilt. Kurz darauf folgen Kohlrabi, Fenchel und Spinat. „Da haben wir den Salat“-ein Zitat von Mitgärtner Frank.

Und – welche Überraschung – neben der Arbeit auf dem Feld wird auch noch für das Gedeihen ertragreicher SoLaWi-Rundbriefe gesorgt, mit Informationen, die wirklich munden. (am Ende des Jahres sind es derer acht, siehe http://solawi-dalborn.org/?page_id=44).

Anfang Juli folgt die Ernte von Brokkoli, Blumen- und anderem Kohl, Zucchini, Porree, Dicke Bohnen und Erbsen und füllt pralle Körbe. Jeden Montag und Freitag Abend kommen dafür viele Mitglieder auf den Acker. Ende Juli beginnt die Krautfäule bei den Kartoffeln, aber unsere Erdäpfel werden es schaffen! Weiter geht es mit der ersten Ernte von Rote Bete und Steckrüben. Mirjam und Jonathan, unsere beiden Praktikanten, pflücken stundenlang die roten und grünen Buschbohnen, die Frauen vom Stadtteilzentrum Herberhausen helfen ihnen immer mal wieder dabei. Hunderte von Sonnenblumen leuchten auf dem Acker und Brennesseljauche stärkt erkrankte Pflanzen.

Die beiden Pferde werden täglich trainiert, damit sie ihr Temperament zügeln. Ende August säen wir den ersten Rapunzel. Im Oktober ernten wir den Hauptteil der Kartoffeln mit den Pferden, diesmal sogar im Zweigespann unter Einsatz eines historischen Roders, saftige Möhren folgen. Die gesamte Kürbisernte und erste Steckrüben kommen in den Stall, jeden Mittwoch Nachmittag kommen uns bis zu 10 Mitgärtner zur Hilfe. Und das beste: sie bringen sogar selbstgebackenen Kuchen mit! Über 400 kg Apfel, Zwetschgen und Birnen werden von der Obstwiese gesammelt und teilweise bei der Lebenshilfe in Hidessen gegen Saft getauscht.

In den Wintermonaten kaufen wir schließlich beim Biohof Meiwes Porree, Sellerie, Zwiebeln und Grünkohl zu, um den Speisezettel unserer SoLaWis zu bereichern. Unsere eigenen Kar­toffeln, Möhren, Rote Bete, Mangold, Pastinaken, Steckrüben und Feldsalat werden noch lange nach dem Jahreswechsel zur Verfügung stehen. Ein erfolgreiches Gärtnerjahr für uns alle mit etwa 50 verschiedenen Kulturen geht zu Ende.

Das SoLaWi-Garten-Team:
Karen Wüllenweber, Chris Trierweiler, Florian Pforte
1. März 2014

23. Mai 2014

 

Anbauplanung für 2014 – Jungpflanzenbestellung

Schon bis zum 20. Dezember mussten wir die Jungpflanzen bei der Biolandgärtnerei Bega bestellen, damit diese rechtzeitig ihr Saatgut planen kann. Ganz viele Gemüseprodukte werden wieder aus unserem eigenen Anbau stammen, aber wir kaufen auch zu, um uns die Arbeit zu erleichtern und euch eine breitere Palette anbieten zu können. Wir haben eure Wünsche aus der Mitgliederbefragung und auch aus persönlichen Gesprächen berücksichtigt. So soll es z.B. nächstes Jahr wöchentlich 4 Stangen Lauch pro Anteil geben, und das möglichst 4 Monate lang, 8 Wochen im Frühherbst und nach einer Pause 8 Wochen ab Ende November. Rotkohl wird es nur noch 6 Wochen im Herbst/Winter geben (2 Köpfe/Anteil/Wo), Weiß- und Wirsingkohl 2 Monate ab Oktober. Kohlrabi ist im Mai/Juni und im Oktober geplant, Spitzkohl im September und Brokkoli soll es im Juli und im Frühherbst geben. Den nicht ganz so unkomplizierten Blumenkohl erwarten wir im Herbst, Rosenkohl und Grünkohl im Winter. Auf 2 Sellerieknollen pro Anteil könnt ihr euch in den Wochen im Spätsommer und nach einer Pause im Spätherbst/Winter freuen. Im Mai wird es hoffentlich die ersten, zarten Kopfsalate geben. Bis zum Herbst sind Roter Batavia, Eissalat, Kopfsalat, grüner und roter Eichblattsalat geplant, danach soll es dann Zuckerhut und Feldsalat geben.

Das alles wird uns etwa 1000 Euro kosten. Es sind etwa 2-3 Mal so viele Pflanzen wie 2013, spezielle Vorstellungen nach einem flexibleren Angebot wie z.B. von der Frauenkooperative „Jiyan“ vom Gut Herberhausen gewünscht, werden wir berücksichtigen. Wir freuen uns schon auf die Saison und darauf, wieder mit euch auf dem Acker zu gärtnern!

Verfasst von Karen Wüllenweber

7. Dezember 2013

 

Selbst Obst und Gemüse einlagern

Im Herbst gibt es Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, danach folgt ein langer Winter ohne frische Waren. Wie können wir die frischen Lebensmittel zu Hause so lange wie möglich aufbewahren?

Bei der Lagerung von Obst und Gemüse kann man einiges beachten, was die Haltbarkeit und Lagerfähigkeit erhöht. Alles Obst und Gemüse sollte dunkel, kühl und gut belüftet gelagert werden. Wer keinen Keller hat, kann Kartoffeln z.B. in Holzkisten mit fliegenvergitterten Ritzen zur Unterseite hin in einer schattigen, kühlen Ecke der Wohnung lagern.
Manche Früchte (Äpfel, Pflaumen, Pfirsiche) dünsten Ethylen aus. Die Früchte reifen durch dieses Gas nach. Gurken, Tomaten und Kartoffeln reagieren jedoch empfindlich auf Ethylen (vorzeitiger Zerfall bzw. Auskeimen). Man sollte sie deshalb getrennt lagern.

Alternative zum Lagern ist das Einkochen: Marmeladen und eingelegte Gemüse feiern Renaissance (siehe z.B. Rezept für Sauerkraut in diesem Rundbrief). In unserer SoLaWi hat Gärtnerin Karen bereits einiges Gemüse zusammen mit Mitgliedern eingekocht. Wer einen Dörrapparat besitzt, kann Pflaumen, Mirabellen, Äpfel, Birnen, Kräuter und vieles mehr lange haltbar machen.

Nur unbeschädigtes Obst und Gemüse sollte eingelagert werden. Am besten schon bei der Ernte darauf achten! Im Kühlschrank hält Obst und Gemüse sich am besten bei ca. 2 Grad. Blattgemüse können am besten blanchiert eingefroren werden (kurz in heißem Wasser schlapp werden lassen, dann abkühlen lassen und in verschlossenen Tüten einfrieren).

(Text von Chris)

4. Oktober 2013

 

Gemeinsame Ernteaktionen

Ernten macht Spaß! Außerdem ist es notwendig, um unsere Lager zu füllen und uns alle im Winter mit Lagergemüse versorgen zu können.

Mitglieder und Gärtner haben bereits jede Menge Möhren geerntet, es stehen jedoch auch noch viele auf dem Acker. Weiterhin wurden schon einige Kartoffeln geerntet, der Großteil muss jedoch noch gerodet werden. Die Gärtner und Praktikantin sind hart an der Arbeit, unsere Pferde zweispännig an die Deichsel des von Willi ganz toll wieder flott gemachten Kartoffelroders aus Kleinenmarpe zu bekommen. Jedoch erfordert das noch etwas Arbeit und werden wir uns jetzt erstmal mit dem pferdegezogenen Pflug oder dem Ausgraben mit der Hand behelfen müssen.

Am letzten Mittwoch haben Gärtner und drei enthousiastische Mitglieder die gesamte Kürbisernte geschafft! Jetzt lagern die Kürbisse im SoLaWi-Hof, geschützt vor drohenden Nachtfrösten.

Weiterhin steht noch die Ernte größerer Mengen von roten Beten und Steckrüben an.

Jeder von uns ist darauf angewiesen, dass sich viele Mitglieder an der Ernte beteiligen, um uns alle im Winter mit Gemüse zu versorgen! Im Moment wird immer mittwochs um 14 Uhr geerntet. Weitere Aktionen werden über die SoLaWi-Mailingliste angekündigt. Wir freuen uns auf Unterstützung!

(Text von Chris)

4. Oktober 2013

 

Acker-Tagebuch vom Juli / August 2013

1. Juli
Erntebeginn Brokkoli, Blumenkohl (viele am Schießen!), Weißkohl, Mangold „Bright Lights“, Salatrauke

3. Juli
Möhren mit Vlies abgedeckt; Buschbohne, Mangold „Bright Lights“ und „Lucullus“, sowie Lauchzwiebel und Knollenfenchel gesät; Voranzucht Chinakohl und Knollenfenchel im kleinen Gewächshaus.

5. Juli
Erntebeginn Wirsing.

8. Juli
Erntebeginn roter/grüner Kohlrabi vom 11. Mai.

9. Juli
Grünkohl, Knollenfenchel, Endiviensalat und Bataviasalat Jungpflanzen aus Bega gepflanzt sowie eigene Salatjungpflanzen. Basilikumjungpflanzen zwischen die Tomaten im kleinen Gewächshaus gepflanzt.

12. Juli
Radieschen, Koriander, Asiasalat und Salatrauke gesät; Erntebeginn zweiter Satz Rübstiel und Asiasalat.

15. Juli
Erntebeginn Zucchini, Rotkohl, Salbei, wildes Basilikum, Thymian.

19. Juli
Mehr Salatzwiebel gesät.

22. Juli
Erntebeginn Petersilie, Pimpinelle, Porree, dicke Bohne, zweiter Satz Spinat.

25. Juli
Salatjungpflanzen „Ochsenzunge“ gepflanzt. Einleggurke (selbst gezogene Jungpflanzen) ausgepflanzt. Bataviasalat aus Bega gepflanzt.

26. Juli
Selbst vorgezogenen Chinakohl und solchen aus Bega ausgepflanzt. Selbst vorgezogenen Knollenfenchel ausgepflanzt. Erntebeginn nächster Satz Salate (Kopf-, Eisberg-). Erntebeginn Zuckererbse, Markerbse, Romanasalat.

29. Juli
Erntebeginn Liebstöckel, Schnittlauch, Dahlie „Mignon“, Dill, zweiter Satz Koriander, Kerbel.rb6-vielzuernten1. August
Auspflanzen von selbst vorgezogenen Chinakohl-Jungpflanzen. Auspflanzen von Bataviasalat-Jungpflanzen, die wir von der Lebenshilfe Bega bezogen haben.

2. August
Erntebeginn rote Bete, Steckrüben. Mit einigen tatkräftigen Helfern wird das Vlies von den Möhren abgenommen, das sie stärken sollte nach dem Befall mit dem Möhrenblattsauger. Sowohl Möhren als auch Beikräuter haben sich sehr wohl gefühlt unter dem Vlies und bilden nun einen wahren Dschungel, der im Laufe der nächsten Zeit gejätet wird.rb6-moehren5. August
Erntebeginn rote Buschbohne und zweiter Satz Asiasalat.

9. August
Der Knollensellerie ist von bakterieller Weichfäule befallen. Wir bestreuen die Pflanzen mit Holzasche. Vom ersten Satz etwa die Hälfte geerntet, abgedreht und eingelagert zum Verteilen bei der Abholung.

10. August
Alle Knollenfenchel mit Brennesseljauche gegossen wegen Gespinsten im Laub.

12. August
Radicchio-Jungpflanzen aus Bega gepflanzt. Erntebeginn nächster Satz Porree, zweiter Satz Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli, sowie nächster Satz Radieschen.

15. August
Fenchel in Anzuchtplatten gesät.

16. August
Von uns selbst im Freiland ausgesäte Salate geerntet: Batavia, Eisberg, Eichblatt.

17. August
Aussaat Feldsalat.

19. August
Erntebeginn Möhre „Nantaise“ und nächster Satz Bataviasalat.

20. August
Auspflanzen von weiterem selbst vorgezogenem Chinakohl.

21. August
Aussaat von weiterem Feldsalat sowie von Spinat.

22. August
Jetzt ist alles Kartoffellaub braun und verwelkt, Beginn der Krautfäule war Ende Juli. Die neuen Aussaaten sowie Salatjungpflanzen müssen jetzt täglich gegossen werden, da es diesen Monat schon wieder furchtbar trocken ist.
rb6-kartoffellaub

4. September 2013

 

Es war ein tolles Sommerfest!

 

August-Rundbrief ist erschienen

… mit dem Acker-Tagebuch und noch mehr Wissenswertem aus dem heißen Juli. Bis ausgewählte Artikel direkt auf der Website verfügbar sind, hier erst einmal die PDF-Datei in geringer Auflösung: solawi-rb5_mail (1,4 MB, die hoch auflösende Datei steht unter „Downloads„). Von Cornelia stammen diese schönen Fotos von Juni/Juli (Foto-Galerie unter flickr.com).

6. August 2013

 

Praktikant/in gesucht

Die „solidarische Landwirtschaft Dalborn“ sucht ab Anfang September 2013 für 3 Monate eine/n Praktikant/in. Aufgabenbereiche sind Mithilfe sowohl bei Gemüsepflege/Ernte/Gartentechnik als auch beim Einsatz unserer Arbeitspferde (Erfahrung im Umgang mit Pferden wünschenswert). Freie Kost und Logis, Versicherung und ein kleines Taschengeld werden gestellt. Die Erfahrung „Lebensgemeinschaft“ gibt es inclusive – evtl. auch zum Andocken. Für die kommende Saison könnte sich daraus eine weitere Zusammenarbeit ergeben.

Kontakt über – info at solawi-dalborn.de, mobil: 01520-7935262

4. August 2013

 

Bienen im SoLaWi-Obstgarten

Auf der Obstwiese des Solawi-Hofes leben jetzt zwei Bienenvölker: das erste – gekauft von einem Imker aus Großenmarpe – seit Mitte Mai, das zweite – ein eingefangener Schwarm, der von unserem Mitglied Julia organisiert wurde – erst seit wenigen Tagen. Jedes Volk bewohnt einen großen hölzernen Bienenkasten, sog. „Golz-Beuten“, benannt nach Wolfgang Golz, einem Pionier der ökologischen Bienenzucht und -haltung. Die Golz-Beuten sind komplett von oben einsehbar (nach Abnahme des Deckels natürlich), so dass sie sich besonders gut dazu eignen, alle Geschehnisse innerhalb eines Bienenvolkes zu beobachten, ohne mehrere Beuten-Stockwerke auseinandernehmen zu müssen.

2013-07 Bienen2

Die Dalborner Bienen werden außerdem nach den Grundsätzen der „wesensgemäßen“ Bienenhaltung betreut, welche von biologisch-dynamischen Imkerinnen und Imkern entwickelt wurde.

Dies bedeutet unter anderem, dass die Bienen ihre Waben komplett selber bauen dürfen (statt vorgeprägter Wachsmittelwände mit Sechseckmuster) und dass die Bienenkönigin nicht durch ein spezielles Absperrgitter aus einem Teil des Kastens ferngehalten wird (soll verhindern, dass sie in zur Honigernte bestimmte Waben Eier legt). – Manchen Gemüseabholern ist der Bienenstand ja schon aufgefallen, der seit Mitte Mai links neben dem Aufweg zum Acker steht. Auf der Wiese stehen einige alte und auch neu gepflanzte Obstbäume, die in diesem Frühjahr wunderbar reichhaltig geblüht haben. Und an warmen Tagen konnte man dann das Summen von vielen Bienen und Hummeln in den Bäumen lautstark hören.

Die Bestäubung der Obstblüten hat sicher bereits von dem neuen Bienenstand profitiert; selbiges wird natürlich auch für diejenigen unserer SoLaWi-Pflanzen gelten, die zur Fruchtbildung auf Insektenbestäubung angewiesen sind bzw. dadurch in ihrer Qualität gefördert werden. Das betrifft die blühenden Kräuter (z.B. Borretsch), Erdbeeren, Kürbisse und Zucchini, Erbsen und Bohnen, Mais… An den blühenden dicken Bohnen haben wir letzte Woche bereits Bienen entdeckt!

2013-07 Bienen

13. Juli 2013